
Gegen Sigiltra Sögel gab es am letzten Wochenende einen, für die Gäste nie gefährdeten, 23:11 Sieg beim SVA.
Ihr erstes Heimspiel begann die Alemannia im Gegensatz zum Spiel in Hoogstede stark verändert. Werner Cirovic startete erneut im Tor. Auf den Außen standen Thomas Hille und Alexander Haking. Den Rückraum bildeten Jonas Rausing und Markus Lammers. Die Mittelpostition war durch Frank Kreimer besetzt und Michael Berghof spielte am Kreis.
Damit waren Cirovic, Haking und Kreimer die einzigen Verbliebenen in der Startformation.
Die ersten Spielminuten erinnerten stark an das Spiel vom Dienstag zuvor in Hoogstede.
Wieder ging der Gegner klar in Führung und wieder war es Alexander Haking, der das erste Tor erzielte.
Doch dieses Mal schien die Mannschaft durch den Treffer nicht geweckt worden zu sein, denn Mitte der ersten Halbzeit stand es noch immer 1:6. Nach einigen Wechseln im Spiel des SVA konnte man nach Toren durch Ricken, Rausing und einen Siebenmeter durch Quickert auf 5:9 verkürzen.
Dennoch fanden die Gastgeber keine Mittel, gegen die großen Spieler aus Sögel ihre Angriffe in Tore umzumünzen. Zu häufig wurde durch Würfe aus dem Rückraum der Torerfolg gesucht. Doch diese wurden zumeist vom Block der Gäste abgewehrt, sodass der Torhüter aus Sögel selten eingreifen musste.
Kurz vor der Halbzeit erhielten die Alemannen dann ihre erste Zeitstrafe und Sögel erzielte weitere drei Tore in Folge zum 5:12 Halbzeitstand aus Salzbergener Sicht.
In der zweiten Hälfte versuchte der SVA durch schnelles Spiel die Mannschaft aus Sögel, die nur mit 7 Spielern angereist war, müde zu spielen. Doch die schnellen Bälle nach vorne, die zu Tempogegenstößen führen sollten, gingen meist nach hinten los. Zu ungenau kamen diese Bälle nach vorne und somit konnte Sögel im Gegenzug Treffer erzielen.
Mitte der zweiten Hälfte stand es 7:17 und dieser Zehn-Tore-Rückstand blieb dann auch bis zum Spielende unangetastet. Rausing, Quickert und zwei mal Michael Berghof erzielten die restlichen Tore der Salzbergener zum 11:23 entstand.
Dieses Spiel war eindeutig ein Rückschritt nach der recht guten Leistung in Hoogstede. Zu statisch war das Spiel im Angriff der Alemannia und wenn zudem das Tempospiel nach vorne nicht gelingt, kann ein Handballspiel nicht gewonnen werden.
Dennoch sollte aus jedem Spiel ein positiver Aspekt mitgenommen werden, was in dieser Begegnung ganz klar die Abwehrarbeit war. Ein Beispiel sind hier Lammers und Haking, die in den ungefähr vierzig Minuten, wo die beiden zusammen auf dem Platz standen, nicht ein Tor auf ihrer linken Abwehrseite zuließen. Außerdem betrug die Differenz zum Unentschieden dieses Mal 12 Tor und somit ein Tor wenig im Gegensatz um ersten Spiel in Hoogstede. Sollte diese Serie fortgesetzt werden, wird es am 14. Spieltag den ersten Sieg geben, was allerdings nicht das Ziel der Saison sein sollte.
Nicht zu beschönigen ist allerdings die Tatsache, dass der SVA auf dem letzten Tabellenplatz angekommen ist. Diese Situation wollte man in dieser ersten Saison allerdings auf jeden Fall vermeiden, sodass es bald aufwärts gehen muss, um die ersten Punkte einzufahren.
Für die Moral der Truppe ist es jetzt absolut wichtig, den ersten Sieg zu erringen. Ob dies allerdings gerade im nächsten Spiel beim Tabellenführer HSG Neuenhaus/Uelsen (Anpfiff am 27.09 um 19:30 Uhr) gelingt, bleibt zu bezweifeln, da wieder auf zahlreiche Spieler verzichtet werden muss.
Der Blick auf die Jugendmannschaften des SVA bringt hingegen mehr Grund zur Freude:
Hier starteten die E-Jugenden männlich und weiblich, sowie die männliche A-Jugend in ihre Saison.
Das Heimspiel der weiblichen E-Jugend gegen Bad Bentheim/Gildehaus 2 endete 13:7 für den Gastgeber.
Noch besser machte es die männliche E-Jugend, die ihr erstes Saisonspiel in Emlichheim mit 23:13 gewann.
Eine deutliche Leistungssteigerung muss hingegen die männliche A-Jugend zeigen, wenn man am Ende der Saison nicht abgeschlagen auf dem letzten Platz landen möchte. Es gab in Lingen eine deutliche 47:8 Niederlage.
|