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In einer schwachen Partie sahen die zahlreichen Zuschauer eine Salzbergener Niederlage in der aber wieder mehr möglich gewesen wäre.
Im ersten Spiel ohne den verstorbenen Trainer Jochen Quickert wurde das Team vom Übungsleiter der Schüttorfer A-Jugend betreut. Eigentlich sollte in diesem Spiel der erste Sieg eingefahren werden, da die Mannschaft aus Rhede bisher ebenfalls noch ohne Punkte dastand und im Gegensatz zum SVA in jedem Spiel mindestens dreissig Gegentore kassieren musste. Der Verlierer dieser Partie sollte zum Jahreswechsel wohl als Letzter in der Tabelle stehen und somit waren beide Teams motiviert das Spiel zu gewinnen.
Salzbergen konnte mit einem vollen Kader antreten und begann mit der folgenden Auftstellung: Cirovic im Tor, Espelage und Haking auf den Außen, Siepker in rechten Rückraum, Segger ersetze Markus Lammers im linken Rückraum, Kreimer als Spielmacher auf der Mittelposition und Berghof vertrat wie schon einige Male zuvor Matthias Wilp am Kreis.
Das Spiel begann schwach und mit wenigen Torchancen. Beide Teams zeigten im Angriff viel zu wenig Kreativität und somit wurde häufig die Brechstange aus dem Rückraum herausgeholt, was auf beiden Seiten wenig Erfolg brachte. Nach zehn Minuten stand es noch immer nur 3:3, als der Schiedsrichter die Partie unterbrach und es zum Gedenken an Jochen Quickert für einige Momente leise wurde in der Sporthalle.
Nachdem nun einige Spielerwechsel beim SVA vorgenommen wurden verflachte das Spiel zusehends, denn von den Ersatzspielern konnte an diesem Tage nur Matthias Ricken überzeugen. Die Aggressivität in der Abwehr ging verloren und auch der Rückraum blieb zu häufig im Block der Rheder hängen.
Zum Ende der ersten Halbzeit nahmen sich die Salzbergener eine folgenschwere Auszeit, denn dass man gegen diesen Gegner plötzlich mit fünf Toren zurücklag war so nicht geplant. Die Tore zum 7:12 Halbzeitstand fielen fast ausschließlich durch Segger und Siepker auf der Rückraumposition, was ein Beweis für das kreativlose Spiel im SVA war.
Die zweite Halbzeit starteten die Alemannen wieder mit der Startelf, nur dass Haking vorerst durch Berghof ersetzt wurde und Ricken somit am Kreis beginnen konnte. Diese Hälfte der Begegnung war dann völlig ausgeglichen. Salzbergen spielte nun flexibler, was die Tore der Außenspieler Berghof, Espelage und Haking unterstreichen.
Auch Matthias Ricken spielte nun schlaue Spielzüge und war mit seinen vier Treffern am heutigen Tage neben Segger der beste Torschütze. Salzbergen kam zwischenzeitlich auf drei Tore heran, doch am Ende konnte der Halbzeitrückstand nicht mehr wettgemacht werden, sodass das Spiel um den letzten Platz mit 15:20 verloren ging.
Die Torschützen: Ricken (4), Segger (4), Berghof (3), Siepker (2), Espelage (1), Haking (1)
Jugendmannschaften
Auch die E-Jugenden des SVA waren an diesem Tag fleißig und sammelten wieder Punkte, um es den Senioren vorzumachen. Den Anfang dieses Handballtages in der Sporthalle machte die männliche E-Jugend im Spiel gegen Neuenhaus/Uelsen. Dies war ein spannendes Spiel zweier Teams auf Augenhöhe. Die Tore fielen auf beiden Seiten und während des ganzen Spiels konnte keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren in Führung gehen. Somit stand es zur Halbzeit 7:8 gegen den SVA, bei dem Jannis Wilde mit vier Treffern bester Schütze war. In der zweiten Hälfte nahmen Alexander Hüer mit vier Treffern und Dario Egbers mit drei Toren das Heft in die Hand. Doch die Mannschaft lag ständig mit einem Tor zurück. Somit waren die Spieler umso glücklicher als Hüer kurz vor dem Schlusspfiff den 17:17 Endstand erzielte.
Die weibliche E-Jugend der Alemannia holte sich gegen Haren einen verdienten 12:7 Erfolg, der insbesondere in der zweiten Hälfte deutlich ausfiel. Zur Halbzeit stand es in diesem Spiel noch 4:4, doch nach der Pause drehten die Mädchen auf, sodass es bereits nach wenigen Minuten 9:4 für den SVA stand. Kurz vor dem Ende lautete der Spielstand bereits 12:5 und der Sieg war nicht mehr gefährdet. Besonders zu erwähnen ist die Leistung von Melanie Moll und Jana Temmen, da diese Spielerinnen alle Tore der Alemannia schossen. Moll traf sieben Mal und Temmen fünf Mal.
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