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Vom Regen in die Traufe – Blamable Vorstellung des Teams in Rhede


Bei der 29:16 Niederlage beim Tabellenvorletzten wurde die erste Halbzeit komplett verschlafen und konnte im zweiten Durchgang nicht mehr repariert werden.

Der SVA reiste mit nur neun Spielern in den hohen Norden, musste aber aus der Stammsieben nur auf Kreimer verzichten. Die Torhüterpostition teilten sich Determann und Nordmann gleichmäßig in dieser Partie. Auf den Außen spielten Haking und Berghof. Den Rückraum bildeten Segger und Siepker. Espelage ersetzte Kreimer als Spielmacher und Wilp gab den Kreisläufer.

 

In einer unglaublich nervösen und schwachen Anfangsphase fielen nur drei Treffer und somit stand es nach zehn Minuten 0:3 für die Gastgeber.

Siepker war es, der nach zwölf Minuten endlich einen Salzbergener Angriff in ein Tor ummünzen konnte. Zu viele Angriffe wurden in der ersten Häkfte hektisch abgeschlossen und ungenau aufs Tor der Rheder geworfen.

 

Dies machten die Gastgeber insgesamt besser. Hier wurden die desolaten Abwehrschwächen der Salzbergener ohne Probleme ausgenutzt und der Torvorsprung wuchs und wuchs.

 

Mitte der ersten Hälfte kam ein großer Schlag gegen den SVA, als Thomas Segger unglücklich auf den Boden stürzte. Hierbei zog er sich einen offenen Bruch des Schulterblattes zu und wurde sofort ins Krankhaus nach Rheine gefahren. Damit fiel der mit Abstand beste Torschütze der Saison aus und musste durch Brinker ersetzt werden.

 

Zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit eröffneten die guten Schiedsrichter den Strafenreigen gegen Rhede. Nach Fouls an Haking gab es zwei Mal in Folge Zeitstrafen gegen die Gastgeber, doch selbst ein Siebenmeter wurde nicht verwandelt.

 

Rhede war wohl schon in der Pause, als Salzbergen endlich aufwachte. Nach erneutem Foul an Haking gab es Zeitstrafe und Siebenmeter, der diesmal durch Brinker sicher verwandelt wurde.

 

Vor der ersten Hälfte eröffnete der SVA eine Serie, um sich nicht hoffnungslos aufzugeben. Tore durch Haking, Espelage und zwei Siebenmeter durch Brinker machten aus einem 2:15 ein 6:15.

 

Im zweiten Durchgang schöpften die Alemannen anfängliche Hoffnung, denn das Spiel konnte nun ausgeglichen gestaltet werden. Drei Tore durch Brinker, dessen Einwechslung sich gelohnt hatte und jeweils ein Treffer von Wilp und Siepker brachten den SVA auf 11:18 ran.

 

Doch dann erhielt auch der SVA seine erste Zeitstrafe. Brinker brachte seinen Gegenspieler bei einem Tempogegenstoß zu Fall und bekam dafür zu Recht eine Pause.

 

Diese nutzte Rhede zu fünf Toren und das Spiel war gelaufen. Das Aufbäumen nach diesem erneuten Rückschlag durch den SVA fiel gering aus und somit verlief die letzte Viertelstunde relativ ausgeglichen, da Rhede nun versuchte Salzbergen vorzuführen und auch einigen Ersatzspielern ihre Chance zu geben.

 

Fünf Treffer von Berghof, Brinker und Siepker standen genauso viele Tore der Gastgeber gegenüber und somit stand es am Ende hochverdient 29:16 für die Rheder. Der SVA sollte dieses Spiel so schnell es geht vergessen, denn positive Aspekte kann lediglich Brinker aus diesem Spiel ziehen, der von acht Siebenmetern sieben verwandelte.

 

Die Torschützen: Brinker (8/7), Siepker (3), Berghof (2), Espelage (1), Haking (1), Wilp (1)