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Salzbergen durch Kampfsieg im oberen Tabellendrittel angekommen


Der SVA besiegte in einem durchweg schwachen, aber spannenden Spiel den Gegner aus Sögel mit 24:19 und steht nun auf dem dritten Platz in der Tabelle. Bemerkenswert ist, dass zum dritten Mal in Folge genau 19 Gegentore hingenommen werden mussten.

 

 

Die Startsieben des SVA setzte sich aus den folgenden Spielern zusammen. Nordmann im Tor, Haking Rechtsaußen, Teders Linksaußen, Kreimer Spielmacher, Schiele rechter Rückraum, Schockmann linker Rückraum und Skalka am Kreis.

 

 

Salzbergens Devise im ersten Durchgang hieß Tempo. Da die Hümmlinger nur mit acht Spielern angereist waren, wollte man durch schnelle Gegenstöße und hohen Laufeinsatz den Gegner müde machen. Dieses Unterfangen gelang allerdings in der ersten Phase nur bedingt. Sögel konnte die wenigen Tempogänge anfangs mitgehen und machte selbst das Spiel langsam.

 

 

So kam es, dass es nach zehn Minuten 3:3 stand und sich beide Mannschaften neutralisierten. Einzig Schockmann mit einem Tor und Schiele mit zwei Treffern konnten durch ihre Einzelaktionen das Spiel des SVA aufrecht erhalten.

Sögel hingegen erzielte seine Tore durch einfache Würfe aus der zweiten Reihe, die der Torhüter Denny Nordmann zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschärfen konnte.

 

 

Änderungen im Spiel waren danach nicht zu erkennen. Hanfeld, Schiele und Schockmann erzielten für den SVA Treffer aus der zweiten Reihe, wobei auch einige Torversuche dieser drei Spieler neben das Gehäuse der Sögeler gingen. Besonders schön war der Treffer von Hendrik Teders, der durch eine gekonnte Körpertäuschung seinen Gegner ins Leere laufen ließ und danach frei vorm Torwart einnetzen konnte.

 

 

Doch auch Sögel machte mit den Versuchen aus der zweiten Reihe genug Tore um das Spiel offen zu halten. Dazu kamen einige Siebenmeter für die Gäste, sodass es zur Halbzeit 9:8 für Salzbergen stand und noch nichts entschieden war.

 

 

Die zweite Hälfte begann der SVA konzentrierter als noch in den Spielen zuvor. Es war anzumerken, dass die Mannschaft das Spiel nun an sich reißen wollte und auch Keeper Nordmann wurde nun endlich stärker.

 

 

Besonders Kai Schockmann drehte in dieser Phase auf und nutzte die zahlreichen Tempoversuche, um daraus Tore zu erzielen. Meistens waren es Hanfeld und Schiele, die die entscheidenden Pässe auf den schnellen Schockmann spielten. Bei Sögel hingegen passierten nun zu viele Fehlversuche aus der zweiten Reihe und einzig der starke Kreisläufer der Hümmlinger konnte noch für Tore sorgen.

So kam es, dass Salzbergen nach zehn Minuten in der zweiten Hälfte den Vorsprung auf fünf Tore ausgebaut hatte und diesen nur noch verwalten musste.

 

 

Eine besondere Szene passierte dann Mitte des zweiten Durchgangs bei einem weiteren Tempogegenstoß. Schockmann und Haking waren auf dem Weg nach vorne, als der lange Ball von Hanfeld gespielt wurde. Schockmann hätte diesen Ball locker fangen können, doch der Torhüter der Sögeler kam aus seinem Tor, um an den Ball zu kommen. Er traf allerdings einzig den Salzbergener Angreifer, der es dennoch schaffte das Spielgerät an Haking zu passen, der nur noch ins leere Tor treffen musste.

 

 

Für diese ungestüme Aktion erhielt der Torhüter aus Sögel eine Zweiminutenstrafe, sodass ein Spieler der Gäste ins Tor musste. Doch diese Überzahl konnte Salzbergen nicht nutzen, da schon einige Sekunden später Haking eine Strafe erhielt, nachdem er gegen eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters zu sehr protestierte.

 

In der Schlussphase verwaltete Salzbergen seinen Vorsprung und wurde ruhiger im Spiel. Auch wechselte Trainer Michael Schockmann einige Male durch. Brinker, Grötecke, Berghof und Wilp kamen zu ihren Einsätzen und machten es nicht schlechter als ihre Vorgänger. Brinker erzielte ebenso ein Tor aus der zweiten Reihe wie Schiele und Hanfeld.

 

 

Da Sögel zum Ende aufgab, war der zweite Sieg in Folge eher gesichert als noch zur Halbzeit erwartet. Wirklich in Gefahr war der Sieg im zweiten Durchgang nicht mehr, aber dennoch hätte man durch schnelleres Spiel in der ersten Halbzeit einen höheren Sieg erringen können, als am Ende heraussprang.

 

 

Die Torschützen: Schockmann (10), Schiele (6), Hanfeld (3), Haking (2), Teders (2), Brinker (1)

 

 

Für das kommende Spitzenspiel beim Tabellenführer in Haren ist eine Leistungssteigerung nötig. Wenn dann allerdings auch der dritte Sieg in Folge gelingt darf geträumt werden. Doch bis dahin ist es noch ein schwieriger Weg.