
Die 29:35 Heimspiel-Niederlage gegen Surwold kam durch zahlreiche Unkonzentriertheiten im Spielaufbau zu stande. Auch in der Abwehr ließen die Alemannen ihre Gegenspieler zu schnell aus den Augen und fanden ebenfalls kein Mittel gegen den starken linken Rückraumspieler der Nordemsländer.
Der SVA begann mit folgender Startsieben. Im Tor stand Nordmann, auf den Außen Haking und Teders, im Rückraum Schockmann und Siepker, als Spielmacher Kreimer und am Kreis Wilp.
Salzbergen begann gut und besonders Kai Schockmann machte eines seiner besten Spiele in der laufenden Saison. So war er es, der den SVA mit 2:0 in Führung brachte. Nach dem Anschlusstreffer erzielte Teders das 3:1 über Außen und darauf trafen Siepker nach Gewaltwurf und Kreimer zum 5:2. Die Alemannen schienen im Spiel zu sein, doch Surwold blieb dran. Trotz zahlreicher Zeitstrafen und Siebenmeter gegen die Gäste.
Der SVA konnte es Mitte der ersten Hälfte Schockmann verdanken, das man im Spiel blieb. Der junge Schüttorfer erzielte sieben Treffer und war in dieser Phase der einzige Schütze der Salzbergener. Doch auch der Surwolder Rückraum wurde nun wach, denn es war ausschließlich der wurfgewaltige Halbe auf links, der die Treffer der Gäste erzielte. Dazu kamen Unkonzentriertheiten im Spielaufbau, durch zahlreiche Ballverluste oder Betreten des Raumes. Fünf Minuten vor der Pause stand es 13:13 ehe Teders über Außen ein letztes Mal die Salzbergener in Führung brachte. Nun schaffte Surwold allerdings vier Treffer in Serie und das Spiel drehte sich.
Der eingewechselte Michael Berghof sowie erneut Schockman verkürzten noch einmal auf 15:17, wohingegen mit dem Pausenpfiff das 15:18 erfolgte. Im zweiten Durchgang kämpfte Salzbergen noch einmal. Die Abwehr stand besser und Schockmann erzielte weiterhin seine Treffer. Erneut drei Stück zum 18:21. Als daraufhin Siepker noch einmal aus dem Rückraum traf und Haking seinen ersten Treffer erzielte, war Salzbergen auf ein Tor herangerückt. Zu verdanken war dies auch Timo Determann, der einige Pareden zeigte, die er allerdings nicht das ganze Spiel hindurch zeigen konnte.
Mitte der zweiten Hälfte wurde das Spiel entschieden. Der Surwolder Kreisläufer bekam nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte. Brinker nutzte die Lücke im Abwehrverbund und erzielte seinen ersten Treffer, doch die Gäste schienen geweckt worden zu sein, denn ihnen gelangen nun vier Treffer in Serie ehe Haking vom Kreis traf, nachdem er eingelaufen war.
Das Spiel war zwölf Minuten vor dem Ende entschieden. Salzbergen wechselte noch einige Male durch, sodass Segger, Skalka, Grötecke, Espelage und Berghof Einsatzzeit bekamen. Auch kam Denny Nordmann zurück ins Tor. Segger erzielte daraufhin seinen einzigen Treffer des Tages, ehe Schockmann noch zwei Tore erzielte. Salzbergen war noch einmal auf vier Tore heran, was aber nicht mehr helfen sollte. Immerhin schaffte Espelage noch sein Erfolgserlebnis nach Treffer von Außen zum 26:32. Anschließend erhielt der SVA die erste rote Karte der Saison, als nämlich Segger seinen Gegenspieler aus der Luft riss und hierfür von den äußerst starken Schiedsrichtern des Feldes verwiesen wurde. Schockmann und Siepker erzielten die letzen SVA-Treffer des Spiels, doch Surwold gelangen zum Ende noch vier Tore, sodass das Ergebnis mit 29:35 doch etwas hoch ausgefallen ist.
Die Torschützen: Schockmann (17), Siepker (3), Haking (2), Teders (2), Berghof, Brinker, Kreimer, Segger (je 1)
|