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Detail :

Samstag, 3. Mai 2014
Rudern
SVA-Ruderer auf großer Fahrt

Ereignisreiche Wochenenden liegen hinter uns!

Teufelsmoorrallye 2014

Wesermarathon 2014

 

Am 26./27. 04. nahmen wir erneut an der Teufelsmoorrallye in Osterholz-Scharmbeck teil. Dieses Mal machten sich 20 Ruderer und eine zweiköpfige Landcrew samstags morgens mit Sack und Pack Richtung Norden auf. Gegen Mittag hatten wir dann vor Ort unsere Boote fertig aufgeriggert, d.h. zusammen geschraubt. Jetzt musste nur noch das Nachtquartier eingerichtet werden.
Wie schon im letzten Jahr räumte die gute Elke ihr Haus für uns und zog kurzerhand für die Nacht zu ihrer Tochter damit wir mit 22 Personen nicht draußen zelten mussten. Dies erwies sich wieder einmal als absoluter Glücksfall, denn nachts ging im Norden beinahe die Welt unter!
Samstags nachmittags war uns Petrus noch wohlgesonnen , wir bekamen nur ein beim schleusen ein paar Regentropfen ab. Am Abend, nach Mantaplatte und Cola, zog dann ein heftiges Gewitter auf. Nach einem Blitzeinschlag in der Umgebung sind wir um 2:30 Uhr von der örtlichen Feuersirene aus dem Schlaf gerissen worden. Unser einziger Gedanke: DIE BOOTE!
Die hatten wir nach der Vorfahrt in Bremen-Vegesack im Hafen festgemacht. Dort, nach kurzem Frühstück, angekommen hatten sich unsere Befürchtungen bestätigt. Alle voll Wasser gelaufen und keine Schöpfkellen!

Als nach einer Stunde gemeinschaftlicher Schöpf- und Putzarbeit alle Boote ruderbereit waren kam die Sonne hinter den letzten Wolken hervor und wir hatten eine wunderbare Tour auf Hamme und Wümme!Abends wieder in Salzbergen angekommen bedauerten uns die ersten Eltern wegen des schlechten Wetters, bis sie im Scheinwerferlicht erkannten das wir alle braun bzw. rot gebrannt waren.


Eine Woche später, am 3./4.05., ging es schon wieder los. Diesmal zum alljährlichen Wesermarathon. Mit 18 Ruderern und 5 Fahrern ging es nach hannoversch Münden zum Ursprung der Weser.
Dort angekommen hieß es dann wieder Boote aufriggern,alles für den Start am Sonntagmorgen um 6 Uhr vorbereiten und Nachtlager aufschlagen.Die Jugendlichen wählten Luma und Schlafsack in einer Schule, die Damen- und
Herrenteams bevorzugten ein Hotel.
Nach einer kurzen Kultureinlage, dem Weserstein, ging es zum Abendessen und gemütlichem Beisammensein in die Altstadt.Nach einer kurzen, unruhigen Nacht mit 11 Personen in einem Klassenzimmer klingelte der Wecker morgens um 4 Uhr. Schnelle Katzenwäsche, Klamotten wieder in den Autos verstauen, Stullen schmieren, schnell zum Start fahren und ab durchs Wasser ins Boot klettern. Um 6 Uhr saßen alle durchgefrohren aber ruderbereit im Boot, bei nur 2°C Außentemperatur!
Gegen 8 Uhr hatte sich der dichte Nebel dann auch endlich verzogen und die Sonne kam zwischen den Bergen hoch. Gegen 9 Uhr machten sich das Damen- und das Herren-Bootauf ihre 50 km Bronzedistanz.
Von Kilometer zu Kilometer hatten wir mehr mit dem starken Gegenwind zu kämpfen, so dass wir froh waren als wir mittags in Holzminden das 80-km-Silberziel erreicht hatten.
Nach Bratwurst, Steak und Kaffee haben wir uns dann noch einmal gequält und sind noch 30 km weiter gerudert bis Bodenwerder.Dort beschlossen wir einstimmig, dass 110 km in 10 Stunden genug sind und wir nicht weiter bis zum 135-km-Goldziel, Hameln, rudern. Immerhin waren die jüngsten unserer Ruderer er 13 Jahre alt und hatten schon eine beeindruckenden Leistung erbracht!

 


Respekt dafür!

Vollkommen erschöpft fielen wir, traditionell, noch in ein amerikanisches Fastfood-Restaurant in Bad Oeynhausen ein um dann die letzten 100 km Autobahn in Angriff zu nehmen.

Ein besonderer Dank gilt unseren Landcrews die durch ihre Fahrdienste diese Touren ermöglichen!

(Von: Udo Wiesner)


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