Am Wochenende vom 26. auf den 27. Juli lud die Ruderabteilung zum 24h-Rudern und zur feierlichen Taufe ihres neuesten Bootes ein.

Der Doppelzweier mit Steuermann, zuvor unter dem Namen „Sandra“ beim ESV Lingen im Einsatz, wurde bei strahlendem Sommerwetter auf den neuen Namen „Blässhühnchen“ getauft. Marcel Hülmann, Geschäftsführer der Ruderabteilung übernahm die Taufzeremonie. Die Namensfindung war im Vorfeld durch Abstimmung unter den Ruderinnen und Ruderern erfolgt.

Direkt im Anschluss ging das frisch getaufte Boot mit Nele Giesen, Udo Wiesner und Dennis Veismann auf Jungfernfahrt – und damit gleichzeitig in den sportlichen Teil des Wochenendes über.

Denn mit der ersten Fahrt von „Blässhühnchen“ fiel auch der Startschuss für das 24-Stunden-Rudern. Insgesamt 24 Ruderinnen und Ruderer aus Jugend-, Damen- und Altherrenabteilung waren dabei und legten gemeinsam beeindruckende 1210 Kilometer zurück. Die Idee: Mindestens ein Boot sollte rund um die Uhr auf dem Wasser sein. Nur durch einen morgendlichen Starkregenschauer am 27. Juli wurde die Strähne kurzzeitig unterbrochen. Nachts waren die Boote mit ausreichender Beleuchtung unterwegs und stets durch die ausgebildeten Obleute gesteuert.

Besonders ausgezeichnet wurde Udo Wiesner, der mit 111 Kilometern zum Gesamtkilometerkönig gekrönt wurde. In der U18-Kategorie holte sich Justus Hüntemann die Tagesbestleistung.

Zwischen den Schichten auf dem Wasser sorgte das Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmallows vor dem Bootshaus für eine gemütliche Atmosphäre. Unterstützt wurde das Event dankenswerterweise durch zahlreiche Kuchen- und Salatspenden von Eltern und Aktiven. Ein besonderes Dankeschön geht auch an die Organisatorinnen Johanna Hülsing-Stroot und Nele Giesen.

Übernächtigt, aber auch Stolz ging es dann in den restlichen Sonntag, an dem mit Sicherheit die ein oder andere Schlafstunde nachgeholt wurde.